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Im Dezember 1984 wurde die Auseinandersetzung um das geplante Donaukraftwerk Hainburg zugunsten der Umweltbewegung entschieden. "Hainburg" wurde aber auch über den konkreten Anlass hinaus zum Symbol für zivilen Ungehorsam, für selbstbewussten BürgerInnenwiderstand gegen obrigkeitsstaatliche Strukturen, fragwürdige Methoden und Demokratiedefizite. 1996 entstand der Nationalpark Donau-Auen. Zwanzig Jahre nach Hainburg besteht dennoch kein Grund zu großer Euphorie. Alten und neuen Begehrlichkeiten entgegenzutreten, neben dem Nationalpark für eine adäquate Gestaltung der Donau selbst zu sorgen und eine zukunftsfähige Energiepolitik durchzusetzen ist mehr denn je Gebot der Stunde - wenig Spielraum für einen geruhsamen Blick auf eine abgeschlossene Vergangenheit. AUS 20 WIRD 25! 20-jahre-hainburg.at wird 25-jahre-hainburg.at, die
Problematik hat sich in 5 Jahren kaum geändert. Angesichts der aktuellen
Probleme mit starkem Hainburg-Bezug bleibt wenig Muße, sich zufrieden
an die Ereignisse vor 25-Jahren zu erinnern und sie als abgeschlossene
Geschichte zu betrachten. Aufrecht bleibt daher auch das Motto der Initiatoren
dieser Seite. Angesichts der traditionell die Berichterstattung dominierenden
eher nostalgiegeprägten Zugänge, klar auf die Probleme von heute
und die Ziele von morgen aufmerksam zu machen |
8.12.2009
Auwanderung Motte "Neue Gefahren für die Donau" und "Von
Hainburg bis Kopenhagen"
link Programm
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